„Wir brauchen einen Drucker.“
So lautet oft das Briefing, wenn ich mit Kunden ins Gespräch komme.
Aber eigentlich geht es selten wirklich um einen Drucker.
Es geht darum:
- Wie schnell Dokumente verfügbar sein müssen.
- Wer darauf zugreifen darf.
- Ob das System sicher ist.
- Und wie sich die Lösung in den Gesamtprozess integriert.
Im Produktdenken bestellen wir einen „Drucker“.
Im Systemdenken versuchen wir zunächst zu verstehen, warum überhaupt ein Drucker benötigt wird – und ob es nicht eine bessere Lösung gibt.
Für mich liegt genau darin der Unterschied:
👉 Produktdenken: „Was möchte ich kaufen?“
👉 Systemdenken: „Welchen Prozess möchte ich verbessern?“
Und ganz ehrlich: Oft ist die ursprüngliche Produktidee nur ein Symptom – nicht die eigentliche Anforderung.
Das spannendste Gespräch beginnt, wenn Kunden selbst erkennen:
„Stimmt, eigentlich brauche ich gar keinen Drucker – ich brauche einen reibungslosen Informationsfluss.“
💡 Meine Erfahrung: Systemdenken erweitert den Horizont und eröffnet Lösungen, die mit einem reinen Produktbriefing nie entstanden wären.
👉 Wie erlebt ihr das in euren Projekten? Starten Kunden häufig mit einem konkreten Produktwunsch, der sich im Verlauf des Projekts als ganz anderes Bedürfnis herausstellt?
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